Schleudertrauma

Schleudertrauma

Ein Schleudertrauma ist eine schnelle, unerwartete Bewegung des Kopfes, ohne dass dieser irgendwo anstößt. In einem sehr kurzen Moment wird die Halswirbelsäule dabei extrem überdehnt und nach hinten gebeugt. Diese Bewegung, die häufig die Folge eines Verkehrsunfalls ist, wird als Schleudertrauma bezeichnet (offiziell: Whiplash Associated Disorder, WAD).Die daraus resultierenden Beschwerden sind sehr vielfältig. Sie können akut auftreten, aber auch erst nach einigen Tagen, Monaten oder sogar Jahren.

Symptome

Die häufigste Beschwerde bei einem Schleudertrauma ist ein schmerzhafter, steifer Nacken. Darüber hinaus können Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schulterbeschwerden, Rückenbeschwerden, Übelkeit, Schwindel, verschwommenes Sehen, Ohrgeräusche (Tinnitus) sowie ausstrahlende Schmerzen auftreten. Die ausstrahlenden Schmerzen sind dann in den Armen und/oder im Gesicht spürbar.

Ein Schleudertrauma umfasst jedoch nicht nur körperliche Beschwerden. Auch Verhaltensveränderungen können als Folge auftreten, ebenso wie Konzentrationsstörungen und Vergesslichkeit. Es ist wichtig, Ihre Beschwerden nicht zu unterschätzen und diese innerhalb von 1 bis 2 Wochen untersuchen zu lassen.

Wir bieten daher einen kostenlosen Rücken- und Nackenscan an, der auch für versicherungs- und rechtliche Zwecke genutzt werden kann.

Ursachen

Häufig ist ein Verkehrsunfall die Ursache eines Schleudertraumas. Erfolgt der Aufprall von hinten, können sich die Nackenmuskeln nicht rechtzeitig auf den Stoß vorbereiten. Dies ist bei einem Aufprall von vorne eher der Fall. Durch den unerwarteten Aufprall haben die Nackenmuskeln keine Zeit zu reagieren, wodurch es zu erheblichen Verletzungen im Nackenbereich kommen kann. Aufgrund der Schleuderbewegung werden viele Strukturen im Nacken geschädigt, weshalb eine fachkundige Behandlung erforderlich ist, um sich von den Beschwerden zu erholen.

Behandlung

Es muss zwischen einem leichten und einem schweren Schleudertrauma unterschieden werden. In beiden Fällen ist es wichtig, stets das richtige Verhältnis zwischen Ruhe und gesunder Bewegung zu finden. Zudem sollte eine möglichst schnelle Rückkehr zu den Aktivitäten des täglichen Lebens angestrebt werden. Bei einem leichten Schleudertrauma ist dies in der Regel früher zu erwarten als bei einem schweren.

Eine ausführliche körperliche Untersuchung gibt Aufschluss über den Schweregrad der Erkrankung. Anschließend erstellt der Chiropraktor einen Behandlungsplan, bei dem Blockaden und Fehlstellungen korrigiert, Muskelspannungen behandelt und vor allem ergonomische Empfehlungen gegeben werden. Dadurch erhält der Patient konkrete Hilfestellungen, um aktiv am Genesungsprozess mitzuwirken.

Bei deutlichen (schweren) neurologischen Beschwerden erfolgt eine Überweisung an den Hausarzt mit der Bitte um weiterführende neurologische Untersuchungen sowie gegebenenfalls um die Anfertigung von Röntgenaufnahmen oder einer MRT-Untersuchung.

Auch Übungstherapie und ein auf Stabilität ausgerichtetes Trainingsprogramm zur Kräftigung der Muskulatur sind von großer Bedeutung.

Kontaktieren Sie die Chiropraktische Praxis Vividus bei Schleudertrauma

Sollten Sie nach dem Lesen noch Fragen oder Anmerkungen haben oder einen Termin vereinbaren möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Dies ist beispielsweise telefonisch unter 077-320 1919 oder über das Kontaktformular möglich. Wir melden uns dann so schnell wie möglich bei Ihnen.